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HVV Wellingholzhausen

Wanderparkplatz Am Beutling

Der Wanderparkplatz Am Beutling bietet sich besonders für die folgende Wanderungen an:

 

  • A3 "Rundweg Beutling, kleine Runde"
  • A4 "Rundweg Beutling, mittlere Runde"
  • Im Naturpark unterwegs, Tour 8 "Beutling"
  • Meller Ringweg, Etappe "Beutling - Landhaus Uffmann"
  • Hase-Else-Hunte-Ems-Weg, Etappen nach Dissen oder Melle


 

Wellingholzhausen, Am Beutling, A3 “Beutling, kleine Runde”

Wanderparkplatz Am Beutling

 

A3 “Beutling, kleine Runde”, ca. 2,5 Kilometer

Für den Verfasser dieser Seiten ist Wellingholzhausen ja sowieso die schönste und lebenswerteste Gegend weit und breit. Der Hausberg der “Wellinger”, wie sich die Bewohner des Dorfes selbst meist nennen, ist der Beutling, an dessen Fuß auch ein Wanderparkplatz liegt. Von dort geht es zur Gaststätte Bredenstein oder "Zum Beutling".

Hinter der Aussichtsterrasse mit herrlichem Blick über das Dorf und die Elseniederung bis hin zum Wiehengebirge beginnt der steile Aufstieg zum Beutling mit seinem Aussichtsturm. Die Sicht ist überwältigend und zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Bei sehr guter Sicht (und guten Augen) können Sie z. B. nach Norden über das Osnabrücker Hügelland oder nach Süden über Bielefeld bis zum Hermannsdenkmal in Detmold blicken.

Hinter Turm und Schutzhütte, Bärenhöhle genannt, geht es durch den Wald des Beutlings bergab und an der nächsten Weggabelung rechts ab, in einem großen Halbkreis zurück zum Ausflugslokal und weiter zum Wanderparkplatz Am Beutling. Das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet.

Der Beutling diente den Wellingholzhausenern jahrhundertelang als gemeinsame Mark, die mit Niederwald bewirtschaftet wurde. Als Folge davon trifft man unterwegs, vor allem im Gipfelbereich, auf beeindruckende Buchen, die zur Holzgewinnung auf den Stock gesetzt wurden und dann wieder wild ausgetrieben und heute durchgeschossen sind.

 

 

 Buchen am Beutling, Zeugen der Niederwaldwirtschaft

 

Auch wenn auf der Wanderkarte am Parkplatz als Längenangabe "1,5 km" steht, es sind ca. 2,5 Kilometer; ½ Std. plus Genießen der Aussicht.

Man kann auch gut andersherum gehen, dann ist der Aufstieg nicht so steil – aber natürlich der Abstieg.

 


Wanderparkplatz Am Beutling, A3 "Rundweg Beutling, kleine Runde" auf einer größeren Karte anzeigen

 

 


Wellingholzhausen, Am Beutling, A4 “Beutling, mittlere Runde”

Wanderparkplatz Am Beutling

A4 “Beutling, mittlere Runde”

Kurzbeschreibung:

Rundweg; vom Wanderparkplatz aus in den Wald, ein Stück um den Beutling, aber nicht über den “Gipfel”, sondern aus dem Wald heraus und über ein Feld zum Hof Altemöller (Im Berge), dort rechts ab. Den Feldweg immer geradeaus bis zur Straße “Puschkental”, bergrunter, am Schützenhaus vorbei und gleich danach rechts ab um den Vogelweiher herum und wieder hoch bis ans obere Ende der Vogelweihersiedlung. Dort geht man dann links an der winterlichen Rodelstelle der Wellingholzhausener Kinder mit dem eigenartigen Namen Golgatal vorbei zur Straße “Zum Uhlengrund”. Auf der asphaltierten Straße geht man nur ein kurzes Stück, denn es geht gleich wieder rechts ab, hoch in den Wald zum Gasthaus Bredenstein. Am oberen Ende der Beutlingsallee vorbei zum Ausgangspunkt mit schöner Aussicht über das Dorf.

3 km

 


Wanderparkplatz Am Beutling, A4 "Rundweg Beutling, mittlere Runde" auf einer größeren Karte anzeigen

Weitere Informationen des "Melle Navigators" finden Sie hier.

 


Wellingholzhausen, Am Beutling, Im Naturpark unterwegs, Tour 8 “Beutling”

Wanderparkplatz Am Beutling

Im Naturpark unterwegs, Tour 8 “Beutling”

Dieser Wanderweg ist die achte Tour in Christian Wiegands Wanderführer “Im Naturpark unterwegs”. Vom Wanderparkplatz aus gehen Sie über den Beutling (220,3 m) mit seinem Aussichtsturm, verlassen südlich des Wellingholzhauser Hausberges den Wald und gehen durch die Felder dieser Ecke, die hier “Im Berge” genannt wird, bis zur Straße “Puschkental”. Dort biegen Sie links ab, richtig ins Puschkental (warum das so heißt, steht im o.g. Wanderführer), um dann gegenüber der Brunnenanlage in den Wald zur Almaquelle mit Rastmöglichkeit abzubiegen. Folgen Sie dem Weg an der noch ganz jungen Hase entlang, kommen Sie zu einer der Hasefurten, die es hier noch an einigen Stellen gibt. Überqueren Sie das Flüsschen und wandern Sie auf gut ausgebautem Weg immer an der Hase entlang. Vor dem Kronenseegebiet zweigt man nördlich über eine Treppe in den Wald nach rechts ab, umgeht die Ferienhaussiedlung (Privatgebiet!) und gelangt zu den Resten der Zeche Hammerstein. Von dort aus geht es schnurgerade aber auf und ab durch den Bietendorfer Berg zurück zur Schützenstraße, hierauf durch die Lieth, wie das Tal zwischen Beutling und Bietendorfer Berg heißt, bis man oberhalb des Schützenhauses mit Wanderparkplatz wieder auf die Straße “Puschkental” kommt. Südlich der Vorgelweihersiedlung geht es zum Beutling mit dem Gasthaus Bredenstein und weiter zum Ausgangspunkt.

7 km; 2 Std.

Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus “Zum Beutling”; Waldschänke


Wanderparkplatz Am Beutling, Im Naturpark unterwegs, Tour 8 "Beutling" auf einer größeren Karte anzeigen

 

 


 

Wellingholzhausen, Am Beutling, Hase-Else-Hunte-Ems-Weg, Etappe 1 “Wellingholzhausen – Dissen”

Wanderparkplatz Am Beutling

Hase-Else-Hunte-Ems-Weg, Etappe 1 “Wellingholzhausen – Dissen”

Der Streckenweg taucht unter verschiedenen Bezeichnungen im Internet auf. Wahrscheinlich ist die offizielle Bezeichnung Ems-Hase-Hunte-Else-Weg, wie auf den Seiten des betreuenden Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems zu sehen. Der Weg folgt aber den vier Flüssen in der obigen Reihenfolge. Er ist durch einen weißen Punkt gekennzeichnet.

Diese Etappe wird in der Regel andersherum gelaufen, denn der Mehrtagesweg beginnt am Bahnhof Dissen / Bad Rothenfelde. Ich beginne immer am Beutling in Wellingholzhausen. Von dort geht es zur Almaquelle mit Rastmöglichkeit, die auch Schwarze Welle genannt wird. Weiter durch den schönen Mischwald gelangt man zum Blauen See mit Schutzhütte. Der Blaue See schimmert meist eher türkis oder grün und wenn die Sonne richtig steht, glitzert die Wasseroberfläche metallisch, was von den kristallinen Bestandteilen des Wassers kommen soll. Von dort geht es auf die Steinegge mit dem Postturm. Die große Besonderheit hier ist die Aussichtsplattform außen am Turm, die einen weiten Rundblick über den Teutoburger Wald und das Münsterland bietet. Nachdem man sich sattgesehen hat, steigt man ab nach Dissen (offiziell Dissen am Teutoburger Wald) und zum Bahnhof.

10 km; 2¾ Std.

Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg: Je nachdem, welche Richtung man einschlägt, empfehlen sich entweder das Plitzebramel in Dissen oder das Gasthaus “Zum Beutling” in Wellingholzhausen.


 

Wellingholzhausen, Am Beutling, Hase-Else-Hunte-Ems-Weg, Etappe 2 “Wellingholzhausen – Melle”

Wanderparkplatz Am Beutling

Hase-Else-Hunte-Ems-Weg, Etappe 2 “Wellingholzhausen – Melle”

Der Vier-Flüsse-Weg ist mit einem weißen Punkt, in der Regel auf schwarzem Grund gekennzeichnet. Nachdem die erste Etappe vom Bahnhof Bad Rothenfelde / Dissen über den Teutoburger Wald zum Beutling in Wellingholzhausen führte, geht es jetzt weiter in die Niederung bis nach Melle.

Vom Wanderparkplatz Am Beutling aus geht man über die Hasestraße zur Küingdorfer Straße, dort aber nur ein kurzes Stück, weil man an der ersten Einmündung nach der Hornstraße nach Norden einbiegen soll. Auf dieser Stichstraße geht es hinter der zweiten Häusergruppe rechts durch die Felder zum Wald. Die Kennzeichnung ist hier und im Folgenden, in der Mattheide, nicht besonders deutlich und man muss etwas aufpassen, will man sich auf dem Wanderweg halten. Über einen Quellbach und ein privates Grundstück kommt man auf die Straße, die ebenfalls Mattheide heißt. Hier immer geradeaus, über die Hornstraße und mit einem “Rechts-links-Schwenker” über die Sondermühlener Straße nach Niederschlochtern, ein alter Drubbel mit großen Hofanlagen. Hinter den Höfen jetzt links-rechts, bis die Asphaltstraße einen scharfen Linksknick macht. An dieser Stelle gehen Sie geradeaus weiter durch die Felder und die Laerbachwiesen, eine sehr schöne Teilstrecke, auf der sich der Blick weitet und man die Ruhe genießen kann – wenn nicht gerade die Kiebitze ihre Spiele treiben, was aber natürlich noch schöner ist. Hier geht es auch teilweise über Weiden mit Rindvieh.

 

In den Laerbachwiesen In den Laerbachwiesen

Man überquert Lamberbach und Laerbach und trifft schließlich in der Nähe vom Gut Laer auf die Altenmeller Straße. Man überquert die Kreisstraße und wandert westlich an Altenmelle vorbei und zur Autobahn 30. An der muss man ein Stück entlang gehen bis zur Unterführung, durch die man zum Berufsschulzentrum Lindath gelangt. Über das Schulgelände kommt man zur Kosakenallee, der man zum Grönenbergpark folgt. Der Grönenbergpark ist mit seinen schönen Fachwerkhäusern eines der Aushängeschilder der Stadt Melle. Am Parkplatz am Wellenbad kann man sich gut abholen lassen.

Länge 10,5 km

In der Stadt Melle gibt es naturgemäß viele Einkehrmöglichkeiten und alle möglichen Verkehrsanbindungen.

 


 

Wellingholzhausen, Am Beutling, Meller Ringweg, Etappe “Beutling – Landhaus Uffmann”

Wanderparkplatz Am Beutling

Meller Ringweg, Etappe “Beutling – Landhaus Uffmann”

Der Meller Ringweg ist, wie der Name schon sagt, ein Rundweg um die ganze heutige Stadt Melle inklusive aller ihrer Ortsteile. Er wird deswegen auch Grönegauweg genannt und ist mit einem weißen “M” gekennzeichnet. Insgesamt ist er 92 km lang. Eine Wanderkarte dazu (auch mit anderen Wanderwegen) gibt es im Rathaus am Markt, hier auch online.

Diese Etappe ist ca. 5,7 Kilometer lang und wir haben dafür gemütliche 1½ Stunden benötigt.

Am Beutling geht es in den Wald hinein.

Am Beutling geht es in den Wald hinein.

 

Vom Wanderparkplatz Am Beutling geht es diesmal nicht hoch zum Aussichtsturm, sondern – nachdem man noch einmal die Aussicht auf das Dorf genossen hat – östlich am Waldrand um den Berg herum. Die Hasestraße überquerend gelangt man in den dunklen Nadelwald und die Wulfterheide. Man muss dann ein Stück an der Küingdorfer Str. entlanggehen (L95, Vorsicht: kein Fußweg). Dabei sieht man den Turm der Kerßenbrocker Mühle auf dem Barenholt, der einzigen Windmühle in Wellingholzhausen.

10/14

Rosemanns Klause in Kerßenbrock

Am Zusammentreffen von Küingdorfer Straße, Brandhorstweg und Krümpelweg steht eine der bekanntesten Klausen von Wellingholzhausen, die Rosemannsche Klause. Sie ist mit einer Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg verbunden, an dessen Ende sich Bauer Rosemann vor dem Tod durch die Landsknechten retten kann und deswegen 1649 eine Kapelle errichtet. Die jetzige Klause stammt laut Inschrift aus dem Jahre 1861.

Wir biegen rechts in den Krümpelweg ein. Auf diesem überquert man erst den Twissel-, dann den Steinbach, den Sandbach hat man schon auf der Küingdorfer Str. überstiegen. Dies ist eine wasserreiche Gegend und die Bäche fließen in den oder werden zum Laerbach. So gelangt man nach Ober-Kerßenbrock und hier verlässt man in einer Linkskurve den asphaltierten Krümpelweg, um zum Wald des Neuenkirchener Bergs zu kommen. Der Weg führt aussichtsreich am Waldrand entlang. Zur Rechten befindet sich ein gewaltiger Erdhügel. Hier vermuten einige die Reste des Stammsitzes der alteingesessenen Adelsfamilie Kerssenbrock, was aber nicht gesichert ist.

Durch den Wald kommt man zur kleinen Siedlung Im Berge und zum Wanderparkplatz Landhaus Uffmann in Winkelshütten. Mit den Gräben, die das Wasser aus dem Gebiet der Vier Fischerquellen nach Norden abtransportieren, überschreitet man die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, bzw. die Gemeindegrenze zwischen Melle und Borgholzhausen – oder auch die Kreisgrenze zwischen dem Landkreis Osnabrück und dem Kreis Gütersloh.

An beiden Enden dieser Etappe kann man gut einkehren: In Wellingholzhausen im Gasthaus Zum Beutling und in Winkelshütte bei Zurmühlen.

 


[googlemaps https://mapsengine.google.com/map/embed?mid=zUF57EqIrqSA.kcFHgZeNsACQ&w=640&h=480]

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=zUF57EqIrqSA.kcFHgZeNsACQ