Heimatlied
Bist schön, o Wellingholzhausen, am Beutlingsberges Fuß,
und an der Segensquelle am reichen Hasefluß.
: Und wo wir auf dem Berge um Ostern schlagen Ball,
ist nah und fern zu sehen viel Schönes überall. :
Da sieht man Tal und Hügel und manches Dorf und Feld,
die Diedrichsburg, den Osning, und in die weite Welt.
: Man sieht Westfalens Pforte, wodurch die Weser bricht,
man schaut das Hermannsdenkmal, dass von der Vorzeit spricht. :
Vom Westerberg herüber winkt uns auch Osnabrück,
am Hüggel hohe Öfen schaut man mit scharfem Blick.
: Doch lieber weilt das Auge auf deiner bunten Flur,
es hat vom Paradiese noch manche schöne Spur. :
Es wiehern muntre Rosse, die braune Furchen ziehn,
es weiden bunte Rinder im frischen Wiesengrün.
: Es wogt auf deinen Feldern im Sommer hohes Korn,
es quillt aus deinen Fluren des Segens reichster Bporn. :
Die baumumkränzten Höfe, die überall zerstreut,
sie bergen biedre Menschen vom Kern der alten Zeit.
: Du bist, o Wellingholzhausen, des Sachsenlandes Zier,
kurzum; wir sind beinahe im Paradies hier. :
